Dinkel und Roggen – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Dinkel und Roggen

ist:

“Dinkel”: botanik: Getreideart, die auch in rauen Lagen und auf „armen“ Böden wächst
“Roggen”: langstielige Getreideart mit relativ langen Ähren und Grannen

Dinkel

Roggen

Substantiv

  • Botanik: Getreideart, die auch in rauen Lagen und auf „armen“ Böden wächst

Synonyme

  • Spelt/Spelz, Fesen, Vesen, Schwabenkorn, wissenschaftlich: Triticum spelta

Oberbegriffe

  • Getreide, Gras, Pflanze, Lebewesen; Nahrungsmittel, Lebensmittel

Unterbegriffe

  • Sommerdinkel, Winterdinkel

Wortbildungen

  • Dinkelacker, Dinkelbrot, Dinkelernte, Dinkelreis

Beispiel

  • Der Dinkel ist eine anspruchslose Getreideart.
  • In Dinkel kommt, wie auch in Weizen und Roggen, Gluten vor, ein Proteingemisch, das ca. einer von dreihundert Personen nicht verträgt.
  • Und Dinkel – der Klassiker der Hildegardmedizin – sorgt nicht nur für eine gute Verdauung, sondern auch für ein fröhliches und entspanntes Gemüt, weil es Tryptophan enthält, eine Aminosäure, die das Glückshormon Serotonin aktiviert.

Substantiv

  • langstielige Getreideart mit relativ langen Ähren und Grannen

Synonyme

  • Korn, wissenschaftlich: Secale cereale

Oberbegriffe

  • Getreide, Feldfrucht, Nutzpflanze, Pflanze; botanisch: Gras

Unterbegriffe

  • Futterroggen, Sommerroggen, Winterroggen

Wortbildungen

  • :Roggenähre, Roggenanbau, Roggenbrot, Roggenbrötchen, Roggenernte, Roggenfeld, Roggenhalm, Roggenkaffee, Roggenklima, Roggenkorn, Roggenmehl, Roggenmischbrot, Roggenmuhme, Roggenschlag, Roggenschrot

Beispiel

  • Roggen ist nur mit Sauerteig backfähig.
  • „Vom Roggen und der Wintergerste abgesehen, die noch im Herbst eingesät wurden, von ein paar Bauernäckern noch dazu, über die jetzt die Polen gebieten, ist auf den Feldern nur das Unkraut gediehen.“