Ebbe und Niedrigwasser – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Ebbe und Niedrigwasser

ist:

“Ebbe”: der zweimal tägliche Zeitraum des fallenden Wasser durch die Gezeiten und damit von den Watten ablaufenden Wassers an den Küsten der Weltmeere
“Niedrigwasser”: bei Bächen oder Flüssen ungewöhnlich niedriger Wasserstand

Ebbe

Niedrigwasser

Substantiv

  • der (in den meist Teilen der Erde) zweimal tägliche Zeitraum des fallenden Wasser durch die Gezeiten und damit von den Watten ablaufenden Wassers an den Küsten der Weltmeere
  • übertragen: Geldmangel

Synonyme

  • ablaufendes Wasser

Gegenwörter

  • Flut

Oberbegriffe

  • Gezeiten, Tide

Charakteristische Wortkombinationen

  • Ebbe und Flut
  • Ebbe haben, Ebbe herrschen

Wortbildungen

  • :ebben, Ebbestrom, Ebbetor, Ebbezeit, Ebbstrom

Beispiel

  • Bei Ebbe war ein Auslaufen des Dampfers nicht möglich.
  • „Als er wieder zu sich kam, näherte sich die Sonne ihrem Zenit und es war Ebbe.“
  • „Hier lagen wir bis kurz vor Sonnenuntergang, als wir begannen, unser Glück bei Ebbe zu versuchen.“
  • Es herrschte wieder mal Ebbe in meinem Geldbeutel.

Substantiv

  • alter nordfriesischer, männlicher Vorname

Wortbildungen

  • Ebben

Beispiel

  • Gleich wird Ebbe zu einer Wattwanderung aufbrechen.

Substantiv

  • bei Bächen oder Flüssen ungewöhnlich niedriger Wasserstand
  • in Bezug auf die Meeresküste: Tiefstand des Wassers am Ende der Ebbe

Gegenwörter

  • Hochwasser, Mittelwasser

Oberbegriffe

  • Wasserstand, Wasser

Beispiel

  • Bei Niedrigwasser muss manchmal die Schifffahrt eingestellt werden.
  • „2000 Kubikmeter Rhein pro Sekunde fließen an Köln vorbei; bei Niedrigwasser um die 700, bei dem Hochwasser von 1995 wurden gar 11000 gemessen.“
  • Bei Niedrigwasser kann man im Watt spazieren.