Mimik und Gestik – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Mimik und Gestik

ist:

“Mimik”: gesamtheit der möglichen Gesichtsausdrücke
“Gestik”: gesten in deren Gänze

Mimik

Gestik

Substantiv

  • Gesamtheit der möglichen Gesichtsausdrücke

Synonyme

  • Gesichtsausdruck, Mienenspiel

Gegenwörter

  • Gestik

Oberbegriffe

  • Ausdrucksweise

Wortbildungen

  • :mimisch, Mimiker

Beispiel

  • „Gestik und Mimik werden in der mündlichen Kommunikation als unterstützende Medien ausgenutzt und die gemeinsame Situation erlaubt in vielen Fällen die Verwendung deiktischer Pronomina anstatt expliziter Benennungen für die Identifizierung von und Bezugnahme auf Gegenstände.“
  • „Aber danach hatte sie der Frau direkt ins Gesicht und in ihre Gedanken geschaut, geübt darin, die Mimik und Gestik zu lesen, keine Bestürzung wahrgenommen oder überhaupt etwas anderes als diese normale Hausfrauenmilde.“
  • „Rosa habe die schönste und scheueste Mimik aller Hörenden gehabt, erzählte mir eine alte Lehrerin aus ihrer Schule.“
  • „Offenbar war sie nicht imstande, ihre Mimik unter Kontrolle zu halten.“.
  • Die Mimik ist eine Form der nonverbalen Kommunikation.

Substantiv

  • Gesten in deren Gänze (die eine charakteristische innere Haltung ausdrücken)

Synonyme

  • Gebärdenspiel, Gestus

Gegenwörter

  • Mimik

Oberbegriffe

  • Ausdrucksweise

Unterbegriffe

  • Fingersprache, Gebärdensprache

Charakteristische Wortkombinationen

  • jemanden an seiner Gestik erkennen, eine lebhafte Gestik, die Gestik eines Schauspielers, die allzu betont kleinbürgerliche Gestik einzelner Darsteller

Wortbildungen

  • :gestisch

Beispiel

  • „Richter kam mit sparsamer Gestik aus, er machte viel mit dem Gesicht, nicht nur beim Reden, auch beim Zuhören. Richter hat eine sehr höfliche Gestik, er würde auch gut in einen stummen Zirkel zusammen mit dem Pantomimen Samy Molcho passen, der weiß, was wir an “Sabine Christiansen” haben, und deshalb bereits zu Gast war.“ (Süddeutsche Zeitung, ‘Kultur’, Der stumme Stuhlkreis, 14.05.2007)
  • „Gestik und Mimik werden in der mündlichen Kommunikation als unterstützende Medien ausgenutzt und die gemeinsame Situation erlaubt in vielen Fällen die Verwendung deiktischer Pronomina anstatt expliziter Benennungen für die Identifizierung von und Bezugnahme auf Gegenstände.“
  • „Aber danach hatte sie der Frau direkt ins Gesicht und in ihre Gedanken geschaut, geübt darin, die Mimik und Gestik zu lesen, keine Bestürzung wahrgenommen oder überhaupt etwas anderes als diese normale Hausfrauenmilde.“