Beruf und Tätigkeit – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Beruf und Tätigkeit

ist:

“Beruf”: spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit
“Tätigkeit”: aktion, etwas zu tun, sich mit etwas zu beschäftigen

Beruf

Tätigkeit

Substantiv

  • spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit

Synonyme

  • (erlernte) Tätigkeit, Erwerbstätigkeit, Job, Profession

Gegenwörter

  • Amt, Lehrstuhl, Position, Stellung

Oberbegriffe

  • Tätigkeit

Unterbegriffe

  • Gewerk, Handwerk
  • Anlernberuf, Arztberuf, Ausbildungsberuf, Brotberuf, Büroberuf, Elektroberuf, Frauenberuf, Friseurberuf, Handwerksberuf, Hauptberuf, Heilberuf, Ingenieurberuf, IT-Beruf, Künstlerberuf, Lebensberuf, Lehrberuf, Lehrerberuf, Mangelberuf, Männerberuf, Modeberuf, Nebenberuf, Pflegeberuf, Schauspielerberuf, Schmiedeberuf, Schönheitsberuf, Sozialberuf, Traumberuf, Zivilberuf, Zweitberuf

Charakteristische Wortkombinationen

  • akademischer, freier, gewerblicher, kaufmännischer, medizinischer, sozialer, technischer Beruf
  • einen Beruf ausüben, erlernen

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien: beruflich, berufstätig, berufsunfähig
  • :Substantive: Berufsabschluss, Berufsalltag, Berufsanfang, Berufsanfänger, Berufsarmee, Berufsausbildung, Berufsaussicht, Berufsausübung, Berufsberatung, Berufsbezeichnung, Berufsbild, Berufsbiografie, Berufseinsteiger, Berufsethos, Berufsfischer, Berufsfotografie, Berufsgeistlichkeit, Berufsgruppe, Berufskollege, Berufspilot, Berufspolitiker, Berufspraktikum, Berufsschicht, Berufsschule, Berufsstand, Berufstauglichkeit, Berufsverband, Berufsverbot, Berufsverbrecher, Berufsverkehr, Berufswahl, Berufswunsch, Berufsziel, Berufszweig, Berufung, Freiberufler

Beispiel

  • Ich bin Bergmann von Beruf.
  • Welchen Beruf hast du erlernt?
  • „Sein Beruf ist ungemein nützlich und skandalös unmenschlich.“
  • „Der Beruf hatte mich ausgelaugt.“

Substantiv

  • Aktion, etwas zu tun, sich mit etwas zu beschäftigen
  • kein Plural: Zustand, zu funktionieren, in Betrieb zu sein
  • kurz für: Berufstätigkeit, Ausübung eines Berufs

Synonyme

  • Aktivität
  • Beschäftigung
  • Arbeit, Beruf, Job

Sinnverwandte Wörter

  • Tat
  • Amt, Berufung, Handwerk, Kunst, Kunstfertigkeit

Gegenwörter

  • Müßiggang, Untätigkeit

Oberbegriffe

  • Geschehnis

Unterbegriffe

  • Gefechtstätigkeit, Gehirntätigkeit, Geistestätigkeit, Ladetätigkeit, Spieltätigkeit, Spionagetätigkeit
  • Agententätigkeit, Erwerbstätigkeit, Geschäftstätigkeit, Gewerbetätigkeit, Handelstätigkeit, Investitionstätigkeit, Missionstätigkeit, Predigertätigkeit, Projekttätigkeit, Siedlungstätigkeit, Testtätigkeit, Vermittlungstätigkeit
  • Überwachungstätigkeit

Charakteristische Wortkombinationen

  • eine beratende Tätigkeit, eine freiberufliche Tätigkeit, eine geregelte Tätigkeit haben , einer lohnende Tätigkeit nachgehen, eine nebenberufliche Tätigkeit

Wortbildungen

  • :Tätigkeitsbericht, Tätigkeitswort

Beispiel

  • Ihr Tag ist mit den verschiedensten Tätigkeiten ausgefüllt.
  • Die Tätigkeit ließ ihn die Schmerzen vergessen.
  • Während meiner Tätigkeit bei der Mustermann GmbH war ich mit der Organisation der Abteilungsleitertreffen betraut.
  • „Bereits 1956 begann Janoschs schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton.“

Job und Beruf – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Job und Beruf

ist:

“Job”: ugs. Arbeitsplatz, Stellung für eine einträgliche Beschäftigung zum Zweck des Gelderwerbs
“Beruf”: spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit

Job

Beruf

Substantiv

  • ugs. Arbeitsplatz, Stellung (Anstellung) für eine (vorübergehende) einträgliche Beschäftigung zum Zweck des Gelderwerbs
  • Arbeit oder berufliche Tätigkeit

Synonyme

  • Arbeitsplatz, Stellung
  • Amt (Ehrenamt), Arbeit, Beruf, Beschäftigung, Tätigkeit

Unterbegriffe

  • 1-Euro-Job (Ein-Euro-Job), Asylwerber-Job, Aushilfsjob, Billigjob, Ferienjob, Fulltimejob/Full-Time-Job, Gelegenheitsjob, Hauptjob, Hochleistungsjob, Knochenjob, Mc-Job, Nebenjob, Putzjob, Sommerjob, Spitzenjob, Teilzeitjob, Topjob, Trainerjob, Traumjob, Unijob, Zweitjob
  • Lohnarbeit

Charakteristische Wortkombinationen

  • einen Job finden, seinen Job verlieren

Wortbildungen

  • :Adjektiv: jobmäßig
  • :Substantive: Jobangebot, Jobcenter, Jobber, Jobgarantie, Jobnomade, Jobvermittlung
  • ::Verb: jobben

Beispiel

  • Dieser Job war nicht einfach.
  • „Wenn eine wie Cathy ihren Job verliert, geht es schnell hinab in einer Stadt ohne Netz, und tief.“
  • „Ich hatte einen Job in Zürich und mußte dann und wann auf die Bank.“
  • „Ohne Amerikas Jobs wiederum wäre Mexiko noch ein Land der dritten Welt.“
  • Er macht seinen Job gern.
  • „Louis Armstrong, das Idol ihrer Kindheit, steht mit ihr auf dem Programm der Show, aber eine Lebensmittelvergiftung zwingt Billie, den Job aufzugeben.“
  • „Er gibt seinen Job in der Brauerei auf, ist nun professioneller Politiker, der erste seiner Partei.“
  • „Er machte als Maschinenbauingenieur einen ordentlichen Job in einem mittelständischen Zuliefererbetrieb.“

Substantiv

  • spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit

Synonyme

  • (erlernte) Tätigkeit, Erwerbstätigkeit, Job, Profession

Gegenwörter

  • Amt, Lehrstuhl, Position, Stellung

Oberbegriffe

  • Tätigkeit

Unterbegriffe

  • Gewerk, Handwerk
  • Anlernberuf, Arztberuf, Ausbildungsberuf, Brotberuf, Büroberuf, Elektroberuf, Frauenberuf, Friseurberuf, Handwerksberuf, Hauptberuf, Heilberuf, Ingenieurberuf, IT-Beruf, Künstlerberuf, Lebensberuf, Lehrberuf, Lehrerberuf, Mangelberuf, Männerberuf, Modeberuf, Nebenberuf, Pflegeberuf, Schauspielerberuf, Schmiedeberuf, Schönheitsberuf, Sozialberuf, Traumberuf, Zivilberuf, Zweitberuf

Charakteristische Wortkombinationen

  • akademischer, freier, gewerblicher, kaufmännischer, medizinischer, sozialer, technischer Beruf
  • einen Beruf ausüben, erlernen

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien: beruflich, berufstätig, berufsunfähig
  • :Substantive: Berufsabschluss, Berufsalltag, Berufsanfang, Berufsanfänger, Berufsarmee, Berufsausbildung, Berufsaussicht, Berufsausübung, Berufsberatung, Berufsbezeichnung, Berufsbild, Berufsbiografie, Berufseinsteiger, Berufsethos, Berufsfischer, Berufsfotografie, Berufsgeistlichkeit, Berufsgruppe, Berufskollege, Berufspilot, Berufspolitiker, Berufspraktikum, Berufsschicht, Berufsschule, Berufsstand, Berufstauglichkeit, Berufsverband, Berufsverbot, Berufsverbrecher, Berufsverkehr, Berufswahl, Berufswunsch, Berufsziel, Berufszweig, Berufung, Freiberufler

Beispiel

  • Ich bin Bergmann von Beruf.
  • Welchen Beruf hast du erlernt?
  • „Sein Beruf ist ungemein nützlich und skandalös unmenschlich.“
  • „Der Beruf hatte mich ausgelaugt.“

Beruf und Berufung – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Beruf und Berufung

ist:

“Beruf”: spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit
“Berufung”: besondere Befähigung, die jemand als Auftrag empfindet

Beruf

Berufung

Substantiv

  • spezielle, erlernte Erwerbstätigkeit

Synonyme

  • (erlernte) Tätigkeit, Erwerbstätigkeit, Job, Profession

Gegenwörter

  • Amt, Lehrstuhl, Position, Stellung

Oberbegriffe

  • Tätigkeit

Unterbegriffe

  • Gewerk, Handwerk
  • Anlernberuf, Arztberuf, Ausbildungsberuf, Brotberuf, Büroberuf, Elektroberuf, Frauenberuf, Friseurberuf, Handwerksberuf, Hauptberuf, Heilberuf, Ingenieurberuf, IT-Beruf, Künstlerberuf, Lebensberuf, Lehrberuf, Lehrerberuf, Mangelberuf, Männerberuf, Modeberuf, Nebenberuf, Pflegeberuf, Schauspielerberuf, Schmiedeberuf, Schönheitsberuf, Sozialberuf, Traumberuf, Zivilberuf, Zweitberuf

Charakteristische Wortkombinationen

  • akademischer, freier, gewerblicher, kaufmännischer, medizinischer, sozialer, technischer Beruf
  • einen Beruf ausüben, erlernen

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien: beruflich, berufstätig, berufsunfähig
  • :Substantive: Berufsabschluss, Berufsalltag, Berufsanfang, Berufsanfänger, Berufsarmee, Berufsausbildung, Berufsaussicht, Berufsausübung, Berufsberatung, Berufsbezeichnung, Berufsbild, Berufsbiografie, Berufseinsteiger, Berufsethos, Berufsfischer, Berufsfotografie, Berufsgeistlichkeit, Berufsgruppe, Berufskollege, Berufspilot, Berufspolitiker, Berufspraktikum, Berufsschicht, Berufsschule, Berufsstand, Berufstauglichkeit, Berufsverband, Berufsverbot, Berufsverbrecher, Berufsverkehr, Berufswahl, Berufswunsch, Berufsziel, Berufszweig, Berufung, Freiberufler

Beispiel

  • Ich bin Bergmann von Beruf.
  • Welchen Beruf hast du erlernt?
  • „Sein Beruf ist ungemein nützlich und skandalös unmenschlich.“
  • „Der Beruf hatte mich ausgelaugt.“

Substantiv

  • besondere Befähigung, die jemand als Auftrag empfindet
  • der Verweis auf jemanden oder etwas
  • Rechtsmittel gegen einen Bescheid oder ein Gerichtsurteil
  • Ernennung in ein öffentliches Amt von Kirche oder Staat (Höchstrichter, Priester, Universitätsprofessor usw.) oder Anstellung eines Künstlers (Dirigent, Theaterdirektor, Schauspieler, Musiker usw.)

Synonyme

  • Sendungsbewusstsein
  • Bezug, Hinweis, Referenzierung, Verweisung
  • Beschwerde, Einspruch, Rekurs, Widerspruch
  • Bestallung, Einsetzung, Engagement, Ernennung, Vokation

Gegenwörter

  • Selbstzweifel
  • Beweis, Kritik
  • Anerkenntnis, Annahme
  • Abberufung, Ablehnung

Oberbegriffe

  • Selbsteinschätzung
  • Bezeugung
  • Rechtsmittel
  • Amtseinführung, Anstellung

Unterbegriffe

  • Abberufung, Einberufung, Rückberufung

Charakteristische Wortkombinationen

  • innere Berufung annehmen, beurteilen, empfinden, erfahren, ergründen, erkennen, finden, fühlen, klären, leben, sehen, spüren, umsetzen, verspüren, verstehen, zu, zum, zur
  • Berufung ankündigen, einlegen, vorbereiten
  • äußere, vorübergehende Berufung

Wortbildungen

  • Berufungsbeklagter, Berufungsfrist, Berufungsinstanz, Berufungskläger, Berufungsrecht, Berufungsrichter, Berufungsverfahren, Berufungsverhandlung

Beispiel

  • „Aber unter den bösen, häßlichen Worten wachte etwas in mir auf, froh und stark; und das war der Glaube an mich, an mein Können, meine innere Berufung und an meinen endlichen Sieg über alle Hindernisse.“
  • „Um in ein Amt berufen zu werden, reicht für Calvin – wie für Luther und die anderen Reformatoren im Unterschied zu manchen “Schwärmern” – die “innere Berufung” (vocatio interna vel arcana) durch den Heiligen Geist und das Gewissen nicht aus. Damit alles ordnungsgemäß zugehe, muß die “äußere Berufung” (vocatio externa) durch die Gemeinde hinzukommen.“
  • „Als er wieder zu sich kam, war er gebunden und mußte, trotz seines Passes und seiner Berufung auf Theopompus, den Häschern folgen.“
  • „Der behutsamste Tadel der Maßregeln des Hofes, der kleinste Seufzer, den das Mitleiden mit sich selbst einem Unrecht leidenden Scheschianer auspreßte, die leiseste Berufung auf die Rechte der Menschheit, war ein Majestätsverbrechen.“
  • „Jeder einzelne Deputierte bestieg die Rednertribüne und sprach eines der vier Urteile: Gefängnis; Deportation; Todesstrafe mit Aufschub oder Berufung an das Volk; Todesstrafe ohne Aufschub, ohne Berufung.“
  • „Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählt die Berufung durch Max Reinhardt als Regisseur an das Deutsche Theater in Berlin (1906/07) sowie die Leitung des Burgtheaters in Salzburg (1918).“
  • „Der hochwürdige Herr Prälat wollte ihm durch diese Berufung zum Lehrer sein Vertrauen erweisen, wollte ihn dadurch auszeichnen.“