Faschismus und Kommunismus – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Faschismus und Kommunismus

ist:

“Faschismus”: herrschaftssystem in Italien von 1922 bis 1945
“Kommunismus”: nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung , die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht

Faschismus

Kommunismus

Substantiv

  • Herrschaftssystem in Italien von 1922 bis 1945
  • nationalistische (chauvinistische), antidemokratische, rechtsradikale, antisozialistische und antikommunistische nach dem Führungsprinzip organisierte politische Bewegung, Ideologie sowie Herrschaftsform

Sinnverwandte Wörter

  • Nationalsozialismus, Rechtsextremismus

Gegenwörter

  • Antifaschismus

Oberbegriffe

  • Ideologie

Unterbegriffe

  • Agrarfaschismus, Provinzfaschismus, Ursprungsfaschismus
  • Austrofaschismus

Wortbildungen

  • :Faschist, faschistisch, faschistoid; Austrofaschismus, Braunfaschismus, Christfaschismus, Islamfaschismus/Islamofaschismus, Kapitalfaschismus, Katholischer Faschismus, Klerikalfaschismus, Kryptofaschismus, Musikfaschismus, Nationalfaschismus, Neofaschismus, Rechtsfaschismus, Schwarzfaschismus, Stiller Faschismus

Beispiel

  • Beispiele fehlen
  • „Der Faschismus war die Ideologie, die den Diktaturen von Benito Mussolini und seiner Partito Nazionale Fascista (PNF) in Italien 1922–43 sowie von Adolf Hitler und seiner Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) in Deutschland 1933–45 zugrunde lag.“
  • „Sie stellte sich vor, daß er diese Gelegenheit, noch einmal, ein letztesmal, ehe der Faschismus fiel, als Untergrundkämpfer aufzutreten, nicht vorbeigehen lassen würde.“
  • „War es im vergangenen Jahr noch der Kapitalismus gewesen, der an allem schuld war, hatte der sich in diesem Jahr zum Faschismus gesteigert.“

Substantiv

  • nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung (Richtung, Bewegung), die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht
  • nach der Lehre von Karl Marx: Gesellschaftsform, auf den Sozialismus folgende Entwicklungsstufe, die den Zustand herrschaftsfreien Gemeineigentums anstrebt, bei der also alle Produktionsmittel sowie Erzeugnisse in das gemeinsame Eigentum der Staatsbürger übergehen und alle Klassengegensätze überwunden sind

Sinnverwandte Wörter

  • Marxismus, Sozialismus

Gegenwörter

  • Antikommunismus
  • Anarchismus, Liberalismus, Konservativismus, Faschismus, Nazismus
  • Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus

Oberbegriffe

  • Ideologie, Weltanschauung
  • Gesellschaftsform

Unterbegriffe

  • Bolschewismus/Leninismus, Maoismus, Stalinismus, Trotzkismus
  • Agrarkommunismus, Anarchokommunismus, Eurokommunismus, Gulaschkommunismus, Klosterkommunismus, Konsumkommunismus, Kriegskommunismus, Nationalkommunismus, Ostblockkommunismus, Postkommunismus, Reformkommunismus, Salonkommunismus, Sowjetkommunismus, Steinzeitkommunismus, Urkommunismus, Weltkommunismus

Wortbildungen

  • Kommunist
  • Kommunismusforschung

Beispiel

  • Nach dem 1. Weltkrieg hatte der Kommunismus großen Zulauf.
  • Der Kommunismus analysiert den Kapitalismus und zeigt, wieso dieser untergehen muss.
  • „In der DDR wurde das Werk, dessen zentrale Figur sich vom Kommunismus abwendet, erst 1990 in einer billigen Reclam-Ausgabe vorgelegt.“
  • „Der Islam, der Buddhismus und der Kommunismus sind dagegen Religionen, weil es sich um Systeme menschlicher Werte und Normen handelt, die auf dem Glauben an eine übermenschliche Ordnung basieren.“
  • Nach dem Sozialismus kommt der Kommunismus.
  • Im Kommunismus gibt es kein privates Eigentum mehr, Alles gehört Allen, jeder trägt mit seinem Können bei, und eines jeden Bedürfnisse werden befriedigt.
  • „Meine Mutter war nicht nur im Kommunismus aufgewachsen, sie lebte ihr ganzes Leben unter seinem Regime.“

Kommunismus und Marxismus – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Kommunismus und Marxismus

ist:

“Kommunismus”: nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung , die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht
“Marxismus”: eine auf die Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels aufbauende Erkenntnis-, Geschichts-, Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie, wie sich darauf berufende oder daraus ableitende politische Praxis

Kommunismus

Marxismus

Substantiv

  • nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung (Richtung, Bewegung), die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht
  • nach der Lehre von Karl Marx: Gesellschaftsform, auf den Sozialismus folgende Entwicklungsstufe, die den Zustand herrschaftsfreien Gemeineigentums anstrebt, bei der also alle Produktionsmittel sowie Erzeugnisse in das gemeinsame Eigentum der Staatsbürger übergehen und alle Klassengegensätze überwunden sind

Sinnverwandte Wörter

  • Marxismus, Sozialismus

Gegenwörter

  • Antikommunismus
  • Anarchismus, Liberalismus, Konservativismus, Faschismus, Nazismus
  • Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus

Oberbegriffe

  • Ideologie, Weltanschauung
  • Gesellschaftsform

Unterbegriffe

  • Bolschewismus/Leninismus, Maoismus, Stalinismus, Trotzkismus
  • Agrarkommunismus, Anarchokommunismus, Eurokommunismus, Gulaschkommunismus, Klosterkommunismus, Konsumkommunismus, Kriegskommunismus, Nationalkommunismus, Ostblockkommunismus, Postkommunismus, Reformkommunismus, Salonkommunismus, Sowjetkommunismus, Steinzeitkommunismus, Urkommunismus, Weltkommunismus

Wortbildungen

  • Kommunist
  • Kommunismusforschung

Beispiel

  • Nach dem 1. Weltkrieg hatte der Kommunismus großen Zulauf.
  • Der Kommunismus analysiert den Kapitalismus und zeigt, wieso dieser untergehen muss.
  • „In der DDR wurde das Werk, dessen zentrale Figur sich vom Kommunismus abwendet, erst 1990 in einer billigen Reclam-Ausgabe vorgelegt.“
  • „Der Islam, der Buddhismus und der Kommunismus sind dagegen Religionen, weil es sich um Systeme menschlicher Werte und Normen handelt, die auf dem Glauben an eine übermenschliche Ordnung basieren.“
  • Nach dem Sozialismus kommt der Kommunismus.
  • Im Kommunismus gibt es kein privates Eigentum mehr, Alles gehört Allen, jeder trägt mit seinem Können bei, und eines jeden Bedürfnisse werden befriedigt.
  • „Meine Mutter war nicht nur im Kommunismus aufgewachsen, sie lebte ihr ganzes Leben unter seinem Regime.“

Substantiv

  • eine auf die Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels aufbauende Erkenntnis-, Geschichts-, Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie, wie sich darauf berufende oder daraus ableitende politische Praxis

Synonyme

  • Marxistische Theorie, Marxsche Theorie (oder Marx’sche Theorie)

Unterbegriffe

  • Austromarxismus, Marxistische Philosophie, Marxistische Wirtschaftstheorie (Kapitalismusanalyse), Marxistische Imperialismustheorie, Marxistische Literaturtheorie, Ökonomischer Marxismus, Politischer Marxismus, Vulgärmarxismus

Wortbildungen

  • :Marxismus-Leninismus, marxistisch, Marxist

Beispiel

  • Lenin war ein Anhänger des Marxismus.
  • „Die Sandinisten mit ihrer Mischung aus Nationalismus, Befreiungstheologie und Marxismus näherten sich zunehmend der kubanischen Position an.“

Kommunismus und Kapitalismus – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus

ist:

“Kommunismus”: nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung , die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht
“Kapitalismus”: wirtschaft Wirtschaftsordnung, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie Produktion für den Markt auszeichnet

Kommunismus

Kapitalismus

Substantiv

  • nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung (Richtung, Bewegung), die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht
  • nach der Lehre von Karl Marx: Gesellschaftsform, auf den Sozialismus folgende Entwicklungsstufe, die den Zustand herrschaftsfreien Gemeineigentums anstrebt, bei der also alle Produktionsmittel sowie Erzeugnisse in das gemeinsame Eigentum der Staatsbürger übergehen und alle Klassengegensätze überwunden sind

Sinnverwandte Wörter

  • Marxismus, Sozialismus

Gegenwörter

  • Antikommunismus
  • Anarchismus, Liberalismus, Konservativismus, Faschismus, Nazismus
  • Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus

Oberbegriffe

  • Ideologie, Weltanschauung
  • Gesellschaftsform

Unterbegriffe

  • Bolschewismus/Leninismus, Maoismus, Stalinismus, Trotzkismus
  • Agrarkommunismus, Anarchokommunismus, Eurokommunismus, Gulaschkommunismus, Klosterkommunismus, Konsumkommunismus, Kriegskommunismus, Nationalkommunismus, Ostblockkommunismus, Postkommunismus, Reformkommunismus, Salonkommunismus, Sowjetkommunismus, Steinzeitkommunismus, Urkommunismus, Weltkommunismus

Wortbildungen

  • Kommunist
  • Kommunismusforschung

Beispiel

  • Nach dem 1. Weltkrieg hatte der Kommunismus großen Zulauf.
  • Der Kommunismus analysiert den Kapitalismus und zeigt, wieso dieser untergehen muss.
  • „In der DDR wurde das Werk, dessen zentrale Figur sich vom Kommunismus abwendet, erst 1990 in einer billigen Reclam-Ausgabe vorgelegt.“
  • „Der Islam, der Buddhismus und der Kommunismus sind dagegen Religionen, weil es sich um Systeme menschlicher Werte und Normen handelt, die auf dem Glauben an eine übermenschliche Ordnung basieren.“
  • Nach dem Sozialismus kommt der Kommunismus.
  • Im Kommunismus gibt es kein privates Eigentum mehr, Alles gehört Allen, jeder trägt mit seinem Können bei, und eines jeden Bedürfnisse werden befriedigt.
  • „Meine Mutter war nicht nur im Kommunismus aufgewachsen, sie lebte ihr ganzes Leben unter seinem Regime.“

Substantiv

  • Wirtschaft Wirtschaftsordnung, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie Produktion für den Markt auszeichnet

Gegenwörter

  • Sozialismus, Kommunismus

Oberbegriffe

  • Wirtschaftsordnung

Unterbegriffe

  • Beutelkapitalismus, Finanzkapitalismus, Frühkapitalismus, Großkapitalismus, Hochkapitalismus, Industriekapitalismus, Kasinokapitalismus, Konsumkapitalismus, Manchesterkapitalismus, Monopolkapitalismus, Neokapitalismus, Privatkapitalismus, Raubkapitalismus, Raubtierkapitalismus, Spätkapitalismus, Staatskapitalismus, Turbokapitalismus, Volkskapitalismus, Weltkapitalismus

Wortbildungen

  • :Kapitalismuskritik, Kapitalist, Kapitalistin, kapitalistisch; Antikapitalismus

Beispiel

  • Der Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform.
  • „Auf seinen späten Fotos ist Charles Dickens eine dieser bärtigen und melancholischen Portalsfiguren des Kapitalismus, die fest mit beiden Beinen im Elend der Zeit stehen.“
  • „Weder der Kapitalismus per se, noch die Mehrheit der europäischen Wirtschaftsmagnaten können für den Krieg allein verantwortlich gemacht werden.“
  • „Doch auch der Kapitalismus konnte Russland nicht ganz erobern.“
  • „War es im vergangenen Jahr noch der Kapitalismus gewesen, der an allem schuld war, hatte der sich in diesem Jahr zum Faschismus gesteigert.“
  • „Der Witz vermittelt somit nicht die Erkenntnis, dass es eine Alternative zwischen beiden Wirtschaftsformen gibt, sondern dass die eine, der Sozialismus, indiskutabel ist, die andere, der Kapitalismus, aber kritisiert werden muss.“

Sozialismus und Kommunismus – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus

ist:

“Sozialismus”: ein Konzept der Gesellschaft , das auf die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und eine gerechte Verteilung der Güter abzielt
“Kommunismus”: nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung , die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht

Sozialismus

Kommunismus

Substantiv

  • ein Konzept der Gesellschaft (in Konkurrenz zu Kapitalismus und Liberalismus und als Vorstufe zum Kommunismus), das auf die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und eine gerechte Verteilung der Güter abzielt
  • eine Politik, die ideologisch eine Gesellschaft schafft und alles dieser Gesellschaft unterordnet

Gegenwörter

  • Islamismus, Kapitalismus, Liberalismus

Oberbegriffe

  • Ideologie
  • Politik

Unterbegriffe

  • demokratischer Sozialismus, Frühsozialismus, Gildensozialismus, internationalischer Sozialismus, Konkurrenzsozialismus, Marktsozialismus, Nationalsozialismus, Realsozialismus, Reformsozialismus, revolutionärer Sozialismus, utopischer Sozialismus
  • Cüplisozialismus, Kathedersozialismus, Penthousesozialismus, Revolutionssozialismus, Salonsozialismus, Zitronensozialismus

Wortbildungen

  • :sozialisieren, Sozialist, sozialistisch

Beispiel

  • Fidel Castro gab in der Rede wiederholt die Losung “Sozialismus oder Tod” ab.
  • „Der Witz vermittelt somit nicht die Erkenntnis, dass es eine Alternative zwischen beiden Wirtschaftsformen gibt, sondern dass die eine, der Sozialismus, indiskutabel ist, die andere, der Kapitalismus, aber kritisiert werden muss.“
  • „Er wird auf Befehl des Staates aufgebaut wie zuvor der Sozialismus und funktioniert von oben nach unten.“

Substantiv

  • nach der Lehre von Karl Marx: politische Theorie und Strömung (Richtung, Bewegung), die sich gegen den Kapitalismus stellt und eine zentralistisch gelenkte Wirtschafts- sowie Sozialordnung verficht
  • nach der Lehre von Karl Marx: Gesellschaftsform, auf den Sozialismus folgende Entwicklungsstufe, die den Zustand herrschaftsfreien Gemeineigentums anstrebt, bei der also alle Produktionsmittel sowie Erzeugnisse in das gemeinsame Eigentum der Staatsbürger übergehen und alle Klassengegensätze überwunden sind

Sinnverwandte Wörter

  • Marxismus, Sozialismus

Gegenwörter

  • Antikommunismus
  • Anarchismus, Liberalismus, Konservativismus, Faschismus, Nazismus
  • Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus

Oberbegriffe

  • Ideologie, Weltanschauung
  • Gesellschaftsform

Unterbegriffe

  • Bolschewismus/Leninismus, Maoismus, Stalinismus, Trotzkismus
  • Agrarkommunismus, Anarchokommunismus, Eurokommunismus, Gulaschkommunismus, Klosterkommunismus, Konsumkommunismus, Kriegskommunismus, Nationalkommunismus, Ostblockkommunismus, Postkommunismus, Reformkommunismus, Salonkommunismus, Sowjetkommunismus, Steinzeitkommunismus, Urkommunismus, Weltkommunismus

Wortbildungen

  • Kommunist
  • Kommunismusforschung

Beispiel

  • Nach dem 1. Weltkrieg hatte der Kommunismus großen Zulauf.
  • Der Kommunismus analysiert den Kapitalismus und zeigt, wieso dieser untergehen muss.
  • „In der DDR wurde das Werk, dessen zentrale Figur sich vom Kommunismus abwendet, erst 1990 in einer billigen Reclam-Ausgabe vorgelegt.“
  • „Der Islam, der Buddhismus und der Kommunismus sind dagegen Religionen, weil es sich um Systeme menschlicher Werte und Normen handelt, die auf dem Glauben an eine übermenschliche Ordnung basieren.“
  • Nach dem Sozialismus kommt der Kommunismus.
  • Im Kommunismus gibt es kein privates Eigentum mehr, Alles gehört Allen, jeder trägt mit seinem Können bei, und eines jeden Bedürfnisse werden befriedigt.
  • „Meine Mutter war nicht nur im Kommunismus aufgewachsen, sie lebte ihr ganzes Leben unter seinem Regime.“