Energie und Kraft – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Energie und Kraft

ist:

“Energie”: psychischer Antrieb
“Kraft”: größe, die je größer desto mehr den Bewegungszustand eines Körpers verändert oder ihn deformiert, und von deren Zustandekommen die Mechanik absehen kann

Energie

Kraft

Substantiv

  • psychischer Antrieb
  • körperliches Arbeitsvermögen eines Menschen
  • physikalische Größe: Maß für die Fähigkeit eines Objektes, Arbeit zu verrichten
  • Esoterik Grundsubstanz von Sein und Leben, ohne die nichts existieren kann (Die Verwendung des Begriffes differiert sehr stark nach der jeweiligen Ausrichtung der Autoren)
  • Theologie „die Energien Gottes“, das Tätigwerden Gottes in dieser Welt
  • Psychologie sowohl äußerlich erkennbare Phänomene (wie etwa Leistungsvermögen, Handlungskraft) als auch innere Vorgänge (Motivation, Gefühle usw.)

Synonyme

  • Antrieb, Kraft
  • Ausdauer, Kraft, Stärke
  • Arbeitsvermögen
  • Aura, Chakra, Schwingungen, Vitalität

Oberbegriffe

  • physikalische Größe

Unterbegriffe

  • Aktivierungsenergie, Alternativenergie, Antriebsenergie, Atomenergie, Bewegungsenergie, Bremsenergie, dunkle Energie, Elektroenergie, Extraenergie, Gravitationsenergie, Heizenergie, Hochenergiephysik, Höhenenergie, Impulsenergie, Ionisationsenergie, Kernenergie, Lageenergie, Lebensenergie, Lüftungsenergie, Niedrigenergie, Primärenergie, Reibungsenergie, Reliefenergie, Rotationsenergie, Ruheenergie, Ruhenergie, Schubenergie, Schwingungsenergie, Sekundärenergie, Solarenergie, Sonnenenergie, Spannenergie, Sprengenergie, Stoßenergie, Strahlungsenergie, Strömungsenergie, Verbrennungsenergie, Verformungsenergie, Wärmeenergie, Wellenenegie, Windenergie

Charakteristische Wortkombinationen

  • mit Adjektiv: alternative / chemische / dunkle / elektrische / erneuerbare / immaterielle / kinetische / kriminelle / potenzielle Energie, regenerative Energie , thermische / turbulente / ungenutzte / überschüssige Energie
  • mit Verb: Energie gewinnen

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien:
  • :energiearm, energiebewusst, energieeffizient, energieintensiv, energiesparend, energiereich
  • energiegeladen, energielos, energisch
  • energetisch
  • :Substantive:
  • Energieabgabe, Energieanhäufung, Energieart, Energieaudit, Energieaufwand, Energieausbeute, Energieausschuss, Energiebeauftragter, Energiebeauftragte, Energiebedarf, Energieberater, Energiebereich, Energiedach, Energieeinheit, Energieeinsparung, Energiefeld, Energieform, Energiefrage, Energiegehalt, Energieerhaltungsgesetz, Energieerhaltungssatz, Energiekennzahl, Energiekosten, Energielage, Energieleistung, Energielieferant, Energielücke, Energiepolitik, Energiepreis, Energieprinzip, Energieniveau, Energieproblem, Energieprogramm, Energiequelle, Energierechnung, Energiereduktion, Energiereichtum, Energiereserve, Energiesatz, Energiesenke, Energiesparen, Energiesparkatalog, Energiesparprogramm, Energiespender, Energiesteuer, Energietransport, Energieumwandlung, Energieverlust, Energievorrat, Energiezufuhr, Hochenergiebeschleuniger, Hochenergiephysik
  • Energiebündel
  • Energieäquivalent, Energieausweis, Energiebilanz, Energie-Budget, Energieeffizienz, Energieerzeuger, Energieerzeugung, Energiefreisetzung, Energiegewinnung, Energiehaushalt, Energieknappheit, Energiekonzern, Energiekrise, Energiemangel, Energiepass, Energierückgewinnung, Energietechnik, Energieträger, Energieverbrauch, Energieverschwendung, Energieversorger, Energieversorgung, Energiewandler, Energiewende, Energiewirtschaft

Beispiel

  • Ich schöpfe meine Energie aus der Natur auf Bergen und gebe diese nach Möglichkeit an andere Menschen weiter.
  • Schwere körperliche Arbeit setzt voraus, dass man genügend Energie dazu hat.
  • „Und Honecker war es auch, der 1952 die Einführung des Schießunterrichts, des Fallschirmspringens und des Motorfliegens bei der FDJ verkündete; der Popularisierung der Wiederbewaffnung bei der Jugend widmete er danach seine ganze Energie.“
  • Die kinetische Energie eines Körpers ist proportional zu seiner Masse und dem Quadrat seiner Geschwindigkeit.
  • Beispiele fehlen
  • Beispiele fehlen
  • Beispiele fehlen

Substantiv

  • Größe, die je größer desto mehr den Bewegungszustand eines Körpers verändert oder ihn deformiert, und von deren Zustandekommen die Mechanik absehen kann
  • das menschliche Vermögen (körperliche, schöpferische Kraft)
  • etwas den Dingen Innewohnendes
  • die Arbeitskraft (eine fähige Kraft sein)

Synonyme

  • Arbeitsvermögen
  • Dienstmädchen, Hausangestellte, Mitarbeiter

Gegenwörter

  • Schwäche

Unterbegriffe

  • Abwehrkraft, Atomkraft, Anziehungskraft (Gravitation), Auflagerkraft, Auftriebskraft, Bremskraft (→ Gesamtbremskraft), Druckkraft, Durchschlagskraft, Fliehkraft, Gewichtskraft, Gravitationskraft, Höchstkraft, Kaufkraft, Kohlekraft, Lorentzkraft, Massenkraft, Maximalkraft, Normalkraft, Saugkraft, Schaumkraft, Scheinkraft, Schnellkraft, Scherkraft, Schreckkraft, Schubkraft, Schusskraft, Schwerkraft, Schwungkraft, Skatingkraft, Solarkraft, Sonnenkraft, Spannkraft, Speicherkraft, Sprengkraft, Stoßkraft, Tragkraft, Van-der-Waals-Kraft, Wasserkraft, Wirkkraft, Windkraft, Zentrifugalkraft, Zentripetalkraft, Zerstörungskraft, Zugkraft, Zwangskraft
  • Ausdauerkraft, Entschlusskraft, Kampfkraft, Körperkraft, Manneskraft, Menschenkraft, Schaffenskraft, Schlagkraft, Schöpferkraft, Seelenkraft, Sehkraft, Selbstheilungskraft, Sprungkraft, Stimmkraft, Tatkraft, Überzeugungskraft, Vorstellungskraft, Willenskraft
  • Heilkraft, Gesetzeskraft, Innovationskraft, Lebenskraft, Leuchtkraft, Selbstreinigungskraft, Strahlkraft, Suggestionskraft, Suggestivkraft, Süßkraft, Symbolkraft
  • ABM-Kraft, Arbeitskraft, Bürokraft, Einsatzkraft, Ersatzkraft, Fachkraft, Feuerwehrkraft, Hilfskraft, Kassenkraft, Lehrkraft, Polizeikraft, Putzkraft, Reinigungskraft, Rettungskraft, Schreibkraft, Sicherheitskraft, Servicekraft, Spitzenkraft, Streitkraft, WEGA-Kraft

Charakteristische Wortkombinationen

  • elementare, thermoelektrische Kraft
  • körperliche, schöpferische, treibende Kraft
  • aus eigener Kraft
  • heilende Kraft
  • eine fähige Kraft

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien: kraftlos, kraftraubend, kraftschonend, kraftvoll, kräftig
  • :Substantive:
  • Kraftfahrer, Kraftfahrt, Kraftfahrzeug, Kraftgesetz, Kraftomnibus, Kraftpost, Kraftstoff, Kraftübertragung, Kraftverkehr, Kraftverlust, Kraftwagen, Kraftwerk
  • Kraftakt, Kraftaufwand, Kraftmeier, Kraftprotz, Kraftsport, Krafttraining, Kraftvergeudung, Kraftzentrum, Kraftdreikampf
  • :Verben: entkräften, kräftigen, verkraften
  • Überhangkraft

Beispiel

  • Die Einheit der Kraft wurde nach Isaac Newton benannt.
  • „Der Gleitschirmflieger spielt mit den technischen Möglichkeiten seines Fluggeräts und mit seinen Fertigkeiten: Er spielt mit den Leinen, den Bremsen, den Kräften des Windes in seinem Gleitschirm.“
  • Er stemmte sich mit all seiner Kraft gegen die einbrechenden Wassermassen.
  • „Der Freikletterer bewegt sich in steiler Wand: Er verzichtet auch bei höchsten Schwierigkeitsgraden auf technische Hilfsmittel und setzt sich mit seiner reinen Körperlichkeit, der Kraft und Geschmeidigkeit seiner Muskeln, der Haltefähigkeit seiner Finger und Zehen, dem natürlichen Fels, seinen glatten Wänden, gefurchten Rillen, sperrigen Überhängen aus.“
  • Durch die Kraft des Zaubersteins gewann sie jedes Spiel.
  • Der Papierkram ist so viel geworden, dass wir dafür eine neue Kraft einstellen müssen.

Substantiv

  • deutschsprachiger Familienname, Nachname; Vorkommen in Deutschland fast flächendeckend, größte Dichte im südlichen Sauerland, Hessen, dem nördlichen Baden und dem nördlichen Württemberg, in und um Wien und Salzburg

Wortbildungen

  • :Kleinkraft

Beispiel

  • Frau Kraft schied aus dem Dienst aus, da sie die Altersgrenze erreicht hat.
  • Frau Kraft ist ein Genie im Verkauf.
  • Herr Kraft wollte uns kein Interview geben.
  • Die Krafts kommen heute von Usedom.
  • Der Kraft trägt nie die Schals, die die Kraft ihm strickt.
  • Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Kraft kommt, geht der Herr Kraft.“
  • Kraft kommt und geht.
  • Krafts kamen, sahen und siegten.
  • An verregneten Herbsttagen ist Familie Krafts liebste Beschäftigung das Bemalen von Hühnereiern.
  • An verschneiten Wintertagen ist die liebste Beschäftigung von Familie Kraft das Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Druck und Kraft – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Druck und Kraft

ist:

“Druck”: physik Kraft pro Fläche
“Kraft”: größe, die je größer desto mehr den Bewegungszustand eines Körpers verändert oder ihn deformiert, und von deren Zustandekommen die Mechanik absehen kann

Druck

Kraft

Substantiv

  • Physik (nur Plural 1) Kraft pro Fläche
  • kein Plural: Reproduktionsverfahren
  • nur Plural 2: Ergebnis des Reproduktionsverfahrens
  • kein Plural: psychische (Stress) oder physische Belastung in beziehungsweise vor Leistungssituationen
  • Vorgang des Drückens

Synonyme

  • Buchdruck

Gegenwörter

  • Zug

Unterbegriffe

  • allgemein: Arbeitsdruck, Augeninnendruck, Berstdruck, Blutdruck, Dampfdruck, Dellendruck, Gasdruck, Gleichdruck, Hochdruck, Höchstdruck, Lichtdruck, Luftdruck, Nenndruck, Partialdruck, Prüfdruck, Schalldruck, Standarddruck, Staudruck, Teigdruck, Unterdruck, Überdruck, Wasserdampfdruck, Wasserdruck
  • allgemein (mit Vorsilben): Abdruck, Andruck, Aufdruck, Ausdruck, Eindruck
  • Akzidenzdruck, Bleidruck, Digitaldruck, Durchdruck, Einblattdruck, Farbdruck (→ Vierfarbdruck), Flachdruck, Flexodruck, Handpressendruck, Handschriftendruck, Illustrationsdruck, Offsetdruck, Prägedruck, Schablonendruck, Siebdruck, Steindruck, Stempeldruck, Tampondruck, Thermodruck, Tiefdruck, Transferdruck, Verpackungsdruck, Wiegendruck
  • Letterset
  • Fehldruck, Frühdruck, Handdruck, Inkunabeldruck, Kunstdruck, Nachdruck, Privatdruck, Probedruck, Raubdruck, Reiberdruck, Reliefdruck, Reservedruck, Rollendruck, Schöndruck, Sonderdruck, Stoffdruck, Tapetendruck, Textildruck, Tiegeldruck, Typendruck, Urdruck, Vierfarbendruck, Vordruck, Werkdruck, Widerdruck, Wiederdruck, Zeugdruck, Zinkdruck, Zweifarbendruck, Zweitdruck
  • Radierung, Stich
  • Entscheidungsdruck, Erfolgsdruck, Konkurrenzdruck, Leidensdruck, Leistungsdruck, Lösungsdruck, Saufdruck, Termindruck, Zeitdruck
  • Biologie und Soziologie: Anpassungsdruck, Evolutionsdruck, Mutationsdruck, Selektionsdruck
  • Händedruck, Hebeldruck, Knopfdruck, Tastendruck

Charakteristische Wortkombinationen

  • Druck machen; unter Druck stehen, der Druck wächst, öffentlicher/politischer Druck

Wortbildungen

  • :Adjektive: druckempfindlich, druckentlastend, druckfest, druckunempfindlich, druckvoll
  • :Substantive: Druckabfall, Druckanstieg, Druckanzug, Druckapparat, Druckausgleich, Druckbehälter, Druckbelastung, Druckbereich, Druckbild, Druckbleistift, Druckbranche, Druckbuchstabe, Druckdose, Drucker, Druckerei, Druckerhöhung, Druckerzeugnis, Druckfahne, Druckfassung, Druckform, Druckgefälle, Druckgefühl, Druckhöhe, Druckkabine, Druckkapsel, Druckkessel, Druckkochtopf, Druckkörper, Drucklähmung, Druckluft, Druckmanuskript, Druckmaschine, Druckmesser, Druckmessung, Druckmessgerät, Druckmittel, Druckmuster, Druckplatte, Druckposten, Druckpresse, Druckprüfung, Druckpuls, Druckpumpe, Druckpunkt, Druckraum, Druckregler, Drucksache, Druckschrift, Druckschwankung, Druckseite, Drucksituation, Druckspalte, Druckspannung, Druckstelle, Druckstoff, Drucktopf, Druckunterschied, Druckveränderung, Druckverband, Druckverfahren, Druckvorstufe, Druckverlust, Druckvorlage, Druckvorschau, Druckwasser, Druckwelle, Druckwesen
  • :Verb: drucken

Beispiel

  • Die Gleichheit des hydrostatischen Drucks auf gleicher Höhe wird bei dem Prinzip der kommunizierenden Röhren genutzt.
  • Der Druck erlaubt die günstige Vervielfältigung von Text und Bildern; er wurde in Asien um 770 n. Chr. entwickelt und seitdem weltweit verbessert.
  • „Nach dem Druck kann diese Schicht vom Zylinder entfernt werden und ermöglicht nach erneuter Galvanisierung dessen Wiederverwendung.“
  • Ein guter Druck ist meist kaum vom Original zu unterscheiden.
  • „Er stellte mehr als 200 Drucke her.“
  • Vor dem Abitur stehen viele Schüler unter Druck.
  • „Auf Druck der Öffentlichkeit hatte der Polizeipräsident zunächst den Verein verboten, um das Verbot vier Wochen später wieder aufzuheben.“
  • Ein gelegentlicher Druck auf die Umschalttaste würde dem Schriftbild guttun.

Substantiv

  • Größe, die je größer desto mehr den Bewegungszustand eines Körpers verändert oder ihn deformiert, und von deren Zustandekommen die Mechanik absehen kann
  • das menschliche Vermögen (körperliche, schöpferische Kraft)
  • etwas den Dingen Innewohnendes
  • die Arbeitskraft (eine fähige Kraft sein)

Synonyme

  • Arbeitsvermögen
  • Dienstmädchen, Hausangestellte, Mitarbeiter

Gegenwörter

  • Schwäche

Unterbegriffe

  • Abwehrkraft, Atomkraft, Anziehungskraft (Gravitation), Auflagerkraft, Auftriebskraft, Bremskraft (→ Gesamtbremskraft), Druckkraft, Durchschlagskraft, Fliehkraft, Gewichtskraft, Gravitationskraft, Höchstkraft, Kaufkraft, Kohlekraft, Lorentzkraft, Massenkraft, Maximalkraft, Normalkraft, Saugkraft, Schaumkraft, Scheinkraft, Schnellkraft, Scherkraft, Schreckkraft, Schubkraft, Schusskraft, Schwerkraft, Schwungkraft, Skatingkraft, Solarkraft, Sonnenkraft, Spannkraft, Speicherkraft, Sprengkraft, Stoßkraft, Tragkraft, Van-der-Waals-Kraft, Wasserkraft, Wirkkraft, Windkraft, Zentrifugalkraft, Zentripetalkraft, Zerstörungskraft, Zugkraft, Zwangskraft
  • Ausdauerkraft, Entschlusskraft, Kampfkraft, Körperkraft, Manneskraft, Menschenkraft, Schaffenskraft, Schlagkraft, Schöpferkraft, Seelenkraft, Sehkraft, Selbstheilungskraft, Sprungkraft, Stimmkraft, Tatkraft, Überzeugungskraft, Vorstellungskraft, Willenskraft
  • Heilkraft, Gesetzeskraft, Innovationskraft, Lebenskraft, Leuchtkraft, Selbstreinigungskraft, Strahlkraft, Suggestionskraft, Suggestivkraft, Süßkraft, Symbolkraft
  • ABM-Kraft, Arbeitskraft, Bürokraft, Einsatzkraft, Ersatzkraft, Fachkraft, Feuerwehrkraft, Hilfskraft, Kassenkraft, Lehrkraft, Polizeikraft, Putzkraft, Reinigungskraft, Rettungskraft, Schreibkraft, Sicherheitskraft, Servicekraft, Spitzenkraft, Streitkraft, WEGA-Kraft

Charakteristische Wortkombinationen

  • elementare, thermoelektrische Kraft
  • körperliche, schöpferische, treibende Kraft
  • aus eigener Kraft
  • heilende Kraft
  • eine fähige Kraft

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien: kraftlos, kraftraubend, kraftschonend, kraftvoll, kräftig
  • :Substantive:
  • Kraftfahrer, Kraftfahrt, Kraftfahrzeug, Kraftgesetz, Kraftomnibus, Kraftpost, Kraftstoff, Kraftübertragung, Kraftverkehr, Kraftverlust, Kraftwagen, Kraftwerk
  • Kraftakt, Kraftaufwand, Kraftmeier, Kraftprotz, Kraftsport, Krafttraining, Kraftvergeudung, Kraftzentrum, Kraftdreikampf
  • :Verben: entkräften, kräftigen, verkraften
  • Überhangkraft

Beispiel

  • Die Einheit der Kraft wurde nach Isaac Newton benannt.
  • „Der Gleitschirmflieger spielt mit den technischen Möglichkeiten seines Fluggeräts und mit seinen Fertigkeiten: Er spielt mit den Leinen, den Bremsen, den Kräften des Windes in seinem Gleitschirm.“
  • Er stemmte sich mit all seiner Kraft gegen die einbrechenden Wassermassen.
  • „Der Freikletterer bewegt sich in steiler Wand: Er verzichtet auch bei höchsten Schwierigkeitsgraden auf technische Hilfsmittel und setzt sich mit seiner reinen Körperlichkeit, der Kraft und Geschmeidigkeit seiner Muskeln, der Haltefähigkeit seiner Finger und Zehen, dem natürlichen Fels, seinen glatten Wänden, gefurchten Rillen, sperrigen Überhängen aus.“
  • Durch die Kraft des Zaubersteins gewann sie jedes Spiel.
  • Der Papierkram ist so viel geworden, dass wir dafür eine neue Kraft einstellen müssen.

Substantiv

  • deutschsprachiger Familienname, Nachname; Vorkommen in Deutschland fast flächendeckend, größte Dichte im südlichen Sauerland, Hessen, dem nördlichen Baden und dem nördlichen Württemberg, in und um Wien und Salzburg

Wortbildungen

  • :Kleinkraft

Beispiel

  • Frau Kraft schied aus dem Dienst aus, da sie die Altersgrenze erreicht hat.
  • Frau Kraft ist ein Genie im Verkauf.
  • Herr Kraft wollte uns kein Interview geben.
  • Die Krafts kommen heute von Usedom.
  • Der Kraft trägt nie die Schals, die die Kraft ihm strickt.
  • Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Kraft kommt, geht der Herr Kraft.“
  • Kraft kommt und geht.
  • Krafts kamen, sahen und siegten.
  • An verregneten Herbsttagen ist Familie Krafts liebste Beschäftigung das Bemalen von Hühnereiern.
  • An verschneiten Wintertagen ist die liebste Beschäftigung von Familie Kraft das Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Kraft und Mut – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Kraft und Mut

ist:

“Kraft”: größe, die je größer desto mehr den Bewegungszustand eines Körpers verändert oder ihn deformiert, und von deren Zustandekommen die Mechanik absehen kann
“Mut”: geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden

Kraft

Mut

Substantiv

  • Größe, die je größer desto mehr den Bewegungszustand eines Körpers verändert oder ihn deformiert, und von deren Zustandekommen die Mechanik absehen kann
  • das menschliche Vermögen (körperliche, schöpferische Kraft)
  • etwas den Dingen Innewohnendes
  • die Arbeitskraft (eine fähige Kraft sein)

Synonyme

  • Arbeitsvermögen
  • Dienstmädchen, Hausangestellte, Mitarbeiter

Gegenwörter

  • Schwäche

Unterbegriffe

  • Abwehrkraft, Atomkraft, Anziehungskraft (Gravitation), Auflagerkraft, Auftriebskraft, Bremskraft (→ Gesamtbremskraft), Druckkraft, Durchschlagskraft, Fliehkraft, Gewichtskraft, Gravitationskraft, Höchstkraft, Kaufkraft, Kohlekraft, Lorentzkraft, Massenkraft, Maximalkraft, Normalkraft, Saugkraft, Schaumkraft, Scheinkraft, Schnellkraft, Scherkraft, Schreckkraft, Schubkraft, Schusskraft, Schwerkraft, Schwungkraft, Skatingkraft, Solarkraft, Sonnenkraft, Spannkraft, Speicherkraft, Sprengkraft, Stoßkraft, Tragkraft, Van-der-Waals-Kraft, Wasserkraft, Wirkkraft, Windkraft, Zentrifugalkraft, Zentripetalkraft, Zerstörungskraft, Zugkraft, Zwangskraft
  • Ausdauerkraft, Entschlusskraft, Kampfkraft, Körperkraft, Manneskraft, Menschenkraft, Schaffenskraft, Schlagkraft, Schöpferkraft, Seelenkraft, Sehkraft, Selbstheilungskraft, Sprungkraft, Stimmkraft, Tatkraft, Überzeugungskraft, Vorstellungskraft, Willenskraft
  • Heilkraft, Gesetzeskraft, Innovationskraft, Lebenskraft, Leuchtkraft, Selbstreinigungskraft, Strahlkraft, Suggestionskraft, Suggestivkraft, Süßkraft, Symbolkraft
  • ABM-Kraft, Arbeitskraft, Bürokraft, Einsatzkraft, Ersatzkraft, Fachkraft, Feuerwehrkraft, Hilfskraft, Kassenkraft, Lehrkraft, Polizeikraft, Putzkraft, Reinigungskraft, Rettungskraft, Schreibkraft, Sicherheitskraft, Servicekraft, Spitzenkraft, Streitkraft, WEGA-Kraft

Charakteristische Wortkombinationen

  • elementare, thermoelektrische Kraft
  • körperliche, schöpferische, treibende Kraft
  • aus eigener Kraft
  • heilende Kraft
  • eine fähige Kraft

Wortbildungen

  • :Adjektive/Adverbien: kraftlos, kraftraubend, kraftschonend, kraftvoll, kräftig
  • :Substantive:
  • Kraftfahrer, Kraftfahrt, Kraftfahrzeug, Kraftgesetz, Kraftomnibus, Kraftpost, Kraftstoff, Kraftübertragung, Kraftverkehr, Kraftverlust, Kraftwagen, Kraftwerk
  • Kraftakt, Kraftaufwand, Kraftmeier, Kraftprotz, Kraftsport, Krafttraining, Kraftvergeudung, Kraftzentrum, Kraftdreikampf
  • :Verben: entkräften, kräftigen, verkraften
  • Überhangkraft

Beispiel

  • Die Einheit der Kraft wurde nach Isaac Newton benannt.
  • „Der Gleitschirmflieger spielt mit den technischen Möglichkeiten seines Fluggeräts und mit seinen Fertigkeiten: Er spielt mit den Leinen, den Bremsen, den Kräften des Windes in seinem Gleitschirm.“
  • Er stemmte sich mit all seiner Kraft gegen die einbrechenden Wassermassen.
  • „Der Freikletterer bewegt sich in steiler Wand: Er verzichtet auch bei höchsten Schwierigkeitsgraden auf technische Hilfsmittel und setzt sich mit seiner reinen Körperlichkeit, der Kraft und Geschmeidigkeit seiner Muskeln, der Haltefähigkeit seiner Finger und Zehen, dem natürlichen Fels, seinen glatten Wänden, gefurchten Rillen, sperrigen Überhängen aus.“
  • Durch die Kraft des Zaubersteins gewann sie jedes Spiel.
  • Der Papierkram ist so viel geworden, dass wir dafür eine neue Kraft einstellen müssen.

Substantiv

  • deutschsprachiger Familienname, Nachname; Vorkommen in Deutschland fast flächendeckend, größte Dichte im südlichen Sauerland, Hessen, dem nördlichen Baden und dem nördlichen Württemberg, in und um Wien und Salzburg

Wortbildungen

  • :Kleinkraft

Beispiel

  • Frau Kraft schied aus dem Dienst aus, da sie die Altersgrenze erreicht hat.
  • Frau Kraft ist ein Genie im Verkauf.
  • Herr Kraft wollte uns kein Interview geben.
  • Die Krafts kommen heute von Usedom.
  • Der Kraft trägt nie die Schals, die die Kraft ihm strickt.
  • Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Kraft kommt, geht der Herr Kraft.“
  • Kraft kommt und geht.
  • Krafts kamen, sahen und siegten.
  • An verregneten Herbsttagen ist Familie Krafts liebste Beschäftigung das Bemalen von Hühnereiern.
  • An verschneiten Wintertagen ist die liebste Beschäftigung von Familie Kraft das Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Substantiv

  • Geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden
  • Gemütszustand, in dem neue Aufgaben mit Zuversicht begonnen oder fortgeführt werden

Synonyme

  • Furchtlosigkeit, Kühnheit, Risikobereitschaft, Rückgrat, Tapferkeit, Unerschrockenheit, Verwegenheit, Wagemut; : Courage, Eier, Mumm
  • Optimismus, Vertrauen, Zuversicht

Sinnverwandte Wörter

  • Tapferkeit

Gegenwörter

  • Angst, Feigheit, Furcht, Mutlosigkeit
  • Pessimismus, Skepsis, Zweifel

Oberbegriffe

  • Geisteshaltung, Gesinnung
  • Gemütsverfassung, Gemütszustand, Laune, Stimmung

Unterbegriffe

  • Bekennermut, gehoben: Heldenmut, Lebensmut, Löwenmut, Mannesmut, Todesmut, Wagemut, veraltet: Frevelmut

Charakteristische Wortkombinationen

  • Mut aufbringen, beweisen, benötigen, brauchen, brechen, einflößen, erfordern, fassen, haben, machen, schöpfen, verlieren, vermitteln, zeigen
  • Mut zum (zur) Anpassung, Aufbruch, Auslandsgeschäft, Auszeit, Denken, Einfachheit, Emotion, Entscheidung, Ethik, Erfolg, Experiment, Farbe, Glauben, Handeln, Hässlichkeit, Innovation, Kind, Kinderkriegen, Klarheit, Leben, Meinung, Nachhaltigkeit, Neuanfang, Offenheit, Reform, Risiko, Selbstständigkeit, Studium, Veränderung, Vision, Wahrheit, Widerspruch, Zukunft
  • heroischer, intellektueller, wirklicher Mut
  • guten Mutes

Wortbildungen

  • :Adjektive: einmütig, gutmütig, muterfüllt, mutig, mutlos, mutvoll, weichmütig
  • :Substantive: Bekennermut, Edelmut, Freimut, Frevelmut, Frohmut, Gleichmut, Heldenmut, Hochmut, Kampfesmut, Kampfmut, Kleinmut, Lebensmut, Löwenmut, Mannesmut, Missmut, Mütchen, Mutmacher, Mutprobe, Mutwille, Opfermut, Todesmut, Übermut, Unmut, Wagemut, Wankelmut, Wehmut
  • :Verb: mutmaßen

Beispiel

  • Er bewies seinen Mut, indem er über die gefährliche Brücke ging.
  • Zum Unglück Meister Daniels aber war gleich danach auch sein alter Brauer Petersen gestorben, und die Witwe hatte den Mut zur Fortsetzung des Geschäfts verloren.
  • Also der Bringer des Heils, und ins Rossegeschirr sich erhebend, Faßt’ er die Geißel geschwind’ und das schöne Gezäum in die Hände, Und gab edelen Mut den Rossen zugleich und den Mäulern.
  • Der Mut zu Aktienkäufen scheint hingegen weitgehend verlorengegangen zu sein, zumal die Ausländer in jüngster Zeit vor allem deutsche Aktien verkauft haben – in der Hauptsache, um Währungsgewinne zu realisieren.
  • Mut hat Perspektiven, während Tapferkeit allenfalls Hoffnung haben kann.
  • Als die Wände rein gefegt hatten, schienen sie sehr guten Mutes, und gewiß, sie waren auch in kurzer Zeit sehr viel größer, breiter und glänzender geworden.
  • Da, voll guten Mutes, setzten sie bei der frischen Brise das Segel wieder, das sie jetzt in vollem Flug nach Westen der Heimat entgegentrug.