Teilzeit und Vollzeit – Was ist der Unterschied?

Der Hauptunterschied zwischen Teilzeit und Vollzeit

ist:

“Teilzeit”: beschäftigung in einem Arbeitsverhältnis, bei der nicht die volle Arbeitszeit gearbeitet wird
“Vollzeit”: arbeitsrecht Arbeitszeit, die der normalen Wochenarbeitszeit entspricht

Teilzeit

Vollzeit

Substantiv

  • Beschäftigung in einem Arbeitsverhältnis, bei der nicht die volle Arbeitszeit gearbeitet wird

Synonyme

  • Teilzeitarbeit, Teilzeitbeschäftigung, Teilzeitjob, Teilzeitstelle

Gegenwörter

  • Vollzeit

Oberbegriffe

  • Arbeitszeit

Unterbegriffe

  • Altersteilzeit, Elternteilzeit, Familienteilzeit, Pflegeteilzeit

Wortbildungen

  • :Teilzeitangestellter, Teilzeitarbeiter, Teilzeitarbeitsplatz, Teilzeitausbildung, teilzeitbeschäftigt, Teilzeitgesetz, Teilzeitkraft, Teilzeitmitarbeiter, Teilzeitschule

Beispiel

  • Viele Leute arbeiten nur Teilzeit und verdienen daher auch nicht voll.

Substantiv

  • Arbeitsrecht Arbeitszeit, die der normalen Wochenarbeitszeit entspricht

Gegenwörter

  • Teilzeit

Oberbegriffe

  • Arbeitszeit

Charakteristische Wortkombinationen

  • Vollzeit arbeiten

Wortbildungen

  • :Vollzeitarbeitsplatz, Vollzeitäquivalent, Vollzeitbeschäftigter, Vollzeitbeschäftigung, Vollzeitkraft, Vollzeitmitarbeiter, Vollzeitpflege, Vollzeitschulpflicht, Vollzeitstelle

Beispiel

  • Vollzeit bedeutet in Deutschland 36 bis 40 Stunden pro Woche, je nach Branche und Tarif.
  • Viele Ärztinnen bleiben auch als Mütter Vollzeit berufstätig.
  • Ich möchte nicht mehr Vollzeit arbeiten, sondern suche jetzt einen Teilzeitarbeitsplatz.
  • „In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass der EuGH erst in jüngerer Zeit die Vorlagefrage zu behandeln hatte, ob der in § 4 Nr 2 der Teilzeit-Rahmenvereinbarung vom 6. 6. 1997 festgelegte pro-rata-temporis-Grundsatz einer Regelung entgegenstehe, bei der einem von Vollzeit auf Teilzeit übergegangenen Arbeitnehmer der vorher in Vollzeit erworbene Urlaubsanspruch reduziert würde bzw der Arbeitnehmer diesen Urlaub nur mit reduziertem Entgelt verbrauchen könnte (C-486/08, Zentralbetriebsrat der Landeskrankenhäuser Tirols).“